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    Eröffnung: 15. Bildhauersymposium „Unverbrüchlich“
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Barbara Probst
Exposure #183

Barbara Probst (*1964) widmet sich radikalen Konstruktionen des Sichtbaren. Ihr Werk steht für eine Form der fotografischen Hyper- Inszenierung. In ihren großformatigen, mehrteiligen Bildern regt sie die Betrachtenden zu geistigen und auch sinnlichen Auseinandersetzungen mit dem Dargestellten an. „In meiner Arbeit geht es um das Sehen und Beobachten, um unsere Wahrnehmung – darum, wie wir die Welt sehen und wie unterschiedlich wir sie wahrnehmen“, erläutert die Künstlerin, die zunächst Bildhauerei studierte. Ihr Ausgangspunkt sind viele Sichtweisen auf ein und dieselbe Szene, die sie mit Hilfe verschiedener Kameras umkreist und gleichzeitig fotografiert. Dabei wird deutlich, dass die „Realität“ zum selben Zeitpunkt unterschiedlich erscheinen und eine Szene anders verstanden werden kann, sofern wir – im wahrsten Sinne des Wortes – unseren Standpunkt verändern.“

Vita: Geboren 1964 in München; Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München und der Kunstakademie Düsseldorf. Lebt und arbeitet in New York und München. Einzelausstellungen zuletzt im Kunstmusem Luzern und im Sprengel Museum Hannover. Ihre Werke sind in zahlreichen öffentlichen Museen international vertreten.

Ankaufspreis: 21.250€