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Mensch und Stadt im Werk von Klaus Hack

Klaus Hack (*1966) umkreist das faszinierende Spannungsfeld zwischen Bildhauerei und Holzschnitt. So formt er aus Holzstämmen filigrane turmartige Gebilde, menschenähnliche Gestalten oder Stadt- und Architekturreliefs. Die Einzelausstellung, die mit ihrem dem Griechischen entlehnten Titel auf die zentralen Themen „Mensch“ und „Stadt“ im Werk von Hack verwies, stellte diese außergewöhnliche Bildwelt erstmals in Kaiserslautern vor.

Das Gesamtwerk von Klaus Hack, der unter anderem mit dem Kunstpreis der Stadt Limburg und mit dem Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ausgezeichnet wurde, ist sehr vielfältig und über die Jahre zu einem eigenständigen Kosmos angewachsen. Charakteristisch für Hacks Werk sind die monumentalen Holzschnitte. Für sie nutzt der Künstler Baumstämme, die er als Druckstöcke über Nesselstoff rollt. Dass Hack es als Teil seines Konzeptes ansieht, die Druckstöcke in unmittelbarer räumlicher Beziehung zu den flachen Drucken an der Wand zu präsentieren, verdeutlicht, wie wichtig ihm das Beziehungsspiel zwischen Baum und Figur ist. Der Ausstellungsraum verwandelt sich in ein begehbares Stelenfeld. Als zeitgenössischer Bildhauer und Druckgrafiker eröffnet Klaus Hack damit ein Spiel von Wechselwirkungen, von poetischen Anverwandlungen an Gedankenbilder; und könnte man diesem Spiel wirklich widerstehen?

Zur Ausstellung erschien ein umfangreicher Katalog mit einem Vorwort von Britta E. Buhlmann und einem Essay von Sören Fischer. Der Katalog kann ausschließlich direkt über den Künstler erworben werden (www.klaushack.de).