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Brick Screen
Nachbau, Kim Hussong, fatuk/RPTU

Ich habe mich dazu entschieden, den Brick Screen von Eileen Gray selbst nachzubauen, da er zu ihren bekanntesten und ikonischsten Entwürfen zählt. Der Paravent entstand in den 1920er Jahren und vereint auf besondere Weise Funktion und künstlerischen Ausdruck. Trotz seiner scheinbar einfachen Konstruktion aus einzelnen Paneelen entwickelt er eine beeindruckende räumliche Wirkung und wirkt zugleich wie ein Möbelstück und eine Skulptur.

Besonders fasziniert mich, wie aus der Wiederholung klarer, modularer Elemente ein dynamisches Gesamtbild entsteht. Die Kombination aus festen und beweglichen Paneelen ermöglicht immer neue Konfigurationen und erzeugt ein spannendes Spiel aus Offenheit und Abgrenzung im Raum. Gerade diese Reduktion auf einfache Formen, die dennoch eine so starke ästhetische und räumliche Präsenz entfalten, macht den Entwurf für mich so interessant und inspirierend.

Mit meinem Nachbau möchte ich diese gestalterische Idee nachvollziehen und untersuchen, wie sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln ein so wirkungsvoller Raumteiler entwickeln lässt.

ALLGEMEINE INFOS
Name: Brick Screen (Paravent / Raumteiler)
Entwurf: ca. 1922–1925
Designer: Eileen Gray
Hersteller (heute): ClassiCon

MAßE
Breite: ca. 115 cm
Tiefe: ca. 24 cm
Höhe: ca. 187 cm

AUFBAU + KONSTRUKTION
Besteht aus 28 festen und beweglichen Paneelen
Flexible, klappbare Struktur (Paravent)

MATERIALIEN
Rahmen: Edelstahl
Verbindungen / Details: poliertes Messing bzw. Bronze
Paneele: Holz mit hochglänzender Lackoberfläche (Klavierlack)

HERSTELLUNG
Aufwendige Handarbeit
Mehrschichtige Lackierung (Schicht für Schicht, mit Schleifen und Polieren)
Herstellungsprozess dauert mehrere Wochen

BESONDERHEITEN
Eines der bekanntesten Werke von Eileen Gray
Vereint Möbelstück und skulpturales Objekt
Teil der ständigen Sammlung des Museum of Modern Art
Stark beeinflusst von traditioneller asiatischer Lackkunst