Norbert Kricke und Emil Schumacher, Positionen in Plastik und Malerei nach 1945

Katalog zur Ausstellung vom 4. Juli bis 1. November 2015 in Kaiserslautern, 2. veränd. Aufl., 144 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen, 34,90 €. Während der Ausstellungszeit an der Museumskasse im mpk 29,90 €.

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Zwei wegweisende Positionen der deutschen Kunst nach 1945 stehen in einer spannungsreichen Präsentation gegenüber.

Norbert Kricke /1922 - 194) zählt zu den wichtigsten Plastikern der Nachkriegszeit. Mit seinem Konzept der "Raumplastik" lässt er seine entmaterialisierten, aus gebogenen Metallstäben bestehenden Werke als Bewegungsabläufe in den Raum greifen. Ausgehend von der Materie zielt Kricke auf deren Überwindung. .

Für den Maler Emil Schumacher (1912 - 1999), Hauptvertreter des Informel, stehen Materie und Farbe in ihrer haptischen Qualität im Zentrum der Auseinandersetzung. Die Raumfrage beschäftigt ihn in gleicher Weise. Offenheit und Unbegrenztheit liegen seiner Raumauffassung maßgeblich zugrunde. In seinen großformatigen Materialbildern manifestiert sich zugleich eine für ihn unverzichtbare greifbare Realität.

Die Publikation stellt das Schaffen der beiden befreundeten Künstler von den 1950er Jahren an bis zum Spätwerk in einem umfassenden Überblick vor.

Das Ausstellungs- und Katalogprojekt ist eine Zusammenarbeit des Emil Schumacher Museums Hagen mit dem Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern.

Mit einem Vorwort von Britta E. Buhlmann, einem Grußwort von Ulrich Schumacher, einer Einleitung von Rouven Lotz und weiteren Texten von Siegfried Gohr, Ernst-Gerhard Güse und Roland Scotti.

 

Kricke Schumacher Cover 1
ISBN: 978-3-89422-203-1
Erscheinungsjahr: 2015

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