Josef Rosalia Hein - Finsternis wirft keine Schatten

Pfalzpreis für Malerei 2012. Ausstellung vom 30. Juni bis 4. August, Kaiserslautern. 80 Seiten, 65 Farbabb., 1 s/w Abb., 17,00 €

Der Katalog zur Schau des mpk präsentiert eine Suite von zehn großformatigen, teilweise mehrteiligen Gemälden Josef Rosalia Heins, Hauptwerke seiner seit 2005 entstehenden Werkgruppe mit dem Titel Finsternis wirft keine Schatten. Der Künstler nimmt damit Bezug auf das gleichnamige, autobiographische Buch des jüdischen Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Arnošt Lustig, der darin die Flucht zweier jüdischer Jungen aus einem KZ-Transport schildert. Heins dadurch inspirierte intensive künstlerische  Auseinandersetzung mit NS-Diktatur und Holocaust zeigt sich beispielsweise in der friesartigen Arbeit Deutsches Theater, von der gleichzeitig motivische Versatzstücke in die Nachkriegszeit weisen. Der einführende Text von Heinz Höfchen schlüsselt das ikonographisch vielschichtige Universum der Bildsprache Heins auf und erleichtert damit den Zugang zum Werk.

Hein ist 1979 in Bad Dürkheim geboren, er lebt in Düsseldorf. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er 2003-2010 zuerst an der Kunsthochschule Kassel, dann am Sichuan Fine Arts Institute Chongqing (VR China) und an der Kunstakademie Düsseldorf, dort ab 2008 als Meisterschüler von Prof. Markus Lüpertz.

Hein Cover 1
ISBN: 978-3-89422-184-3
Erscheinungsjahr: 2013

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