Bild des Monats

Schöne Tradition: Jeden ersten Samstag im Monat kostenfrei

Kunstwerk des Monats & freier Eintritt für den ganzen Tag!

Der Besuch unseres Hauses ist niemals umsonst, bleibt aber jeden ersten Samstag im Monat kostenfrei! Immer um 15 Uhr beginnt die Beschäftigung mit dem Kunstwerk des Monats. Nach einer kurzweiligen, 30-minütigen Führung gibt es beim „Treffen mit Freunden" Kaffee und Kuchen oder auch Cocktails, je nach Saison und Führungsthema. Lassen Sie sich mitreißen von der beeindruckenden Sammlung des mpk sowie einer schönen Aussicht auf die Stadt – reichlich Gesprächsstoff fürVereinsmitglieder und solche, die es vielleicht noch werden möchten.

Mutter und Kind-Darstellungen stehen im Mittelpunkt der kommenden Betrachtungen. In der „Pietà" von 1937 (07.10.17) setzt sich Käthe Kollwitz mit dem Tod ihres im Ersten Weltkrieg gefallenen Sohnes auseinander. Die „Pietà" eines unbekannten Meisters, 16. Jh. (04.11.17), vermittelt eine weitere Vorstellung von einem plastischen Andachtsbild, das Maria mit dem vom Kreuz herabgenommenen Sohn zeigt. „Das kleine Mädchen", 1924/25 (02.12.17), von Hermann Scherer, wird bei seinen ersten Schritten noch beschützt.

Im Januar pausiert das „Bild des Monats"

Erfahren Sie wie unterschiedlich Ossip Zadkine, „Tendresse Maternelle", 1967 (03.02.18), und Otto Kallenbach, „Mutter und Kind", 1969 (03.03.18), eine innige Beziehung in ihren Skulpturen veranschaulichen.

 

Samstag, 04.11.2017, 15 Uhr

Unbekannter Meister, Detail der Pietà, Anfang 16. Jahrhundert, Lindenholz & Wurzelholz, 64,5 x 59 x 20,5 cm, mpk, Kunsthandwerkliche Sammlung. Foto und © mpk

Unbekannter Meister, Pietà, 16. Jahrhundert
und Treffen mit Freunden
Dr. Svenja Kriebel M.A.

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am 04. November 2017, um 15 Uhr, steht die „Pietà" eines unbekannten Meisters im Mittelpunkt der Betrachtung.

Die aus Wurzelholz und Linde geschnitzte „Pietà" ist eine klassische Darstellung des, seit dem frühen 14. Jahrhundert verbreiteten, Motivs. Die Skulptur, aus dem 16. Jahrhundert, zeigt eine sitzende Maria mit leicht zur rechten Seite geneigtem Kopf. Auf ihrem Schoß hält sie den zusammengesunkenen Leichnam Christi.

Die Bezeichnung dieser Figurenkonstellation als „Pietà" kommt aus dem italienischen und ist im deutschen Sprachgebrauch auch unter „Vesperbild" bekannt. Erfahren Sie in unserem „Bild des Monats" mehr über die Tradition der „Pietà"- Darstellungen, dessen bekanntester Repräsentant die Figurengruppe von Michelangelo, zu sehen im Petersdom in Rom, ist.

Im Anschluss an die Skulpturenbetrachtung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit den „Freunden" des mpk ins Gespräch zu kommen. Der „Freundeskreis" freut sich auch über neue Mitglieder, die ihre Ideen einbringen.

 

Vergangene Ausgaben

Käthe Kollwitz, Pietà, 1937, Bronze, 38x27x40 cm. Foto und © mpk
Käthe Kollwitz, Pietà, 1937, Bronze, 38x27x40 cm. Foto und © mpk

Samstag, 07.10.2017, 15 Uhr

Käthe Kollwitz, Pieta, 1937
und Treffen mit Freunden
Jessica Neugebauer M.A.

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am 07. Oktober 2017, um 15 Uhr, steht die Skulptur „Pietà" von Käthe Kollwitz im Mittelpunkt der Betrachtung.

Käthe Kollwitz (1867-1945) gilt als eine der bedeutendsten Bildhauerin der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts. In der „Pietà" von 1937 setzt sich die Künstlerin mit dem Tod ihres, im Ersten Weltkrieg in Flandern gefallenen, Sohnes Peter auseinander. Neben der Lebensgeschichte der Künstlerin sowie der Betrachtung der Skulptur im Kontext ihrer Entstehungszeit, wird vor allem auch die Rezeption der Figurengruppe beleuchtet und die Tradition der Darstellungsform einer „Pietà" erläutert.

Im Anschluss an die Skulpturenbetrachtung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit den „Freunden" des mpk ins Gespräch zu kommen. Der „Freundeskreis" freut sich auch über neue Mitglieder, die ihre Ideen einbringen.

 

 

André Masson, Couple dans un jardin, 1962/63, Öl, Sand,Leim auf Leinwand, 105 x 100 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto mpk, © VGBild-Kunst, Bonn 2016
André Masson, Couple dans un jardin, 1962/63, Öl, Sand,Leim auf Leinwand, 105 x 100 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto mpk, © VGBild-Kunst, Bonn 2016

Samstag, 02.09.2017, 15 Uhr

André Masson, Couple dans un jardin, 1962/63
und Treffen mit Freunden
Sabrina Noß

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am Samstag, dem 02. September 2017, um 15 Uhr, steht das Gemälde „Couple dans un jardin" von André Masson im Mittelpunkt der Betrachtung. Frau Sabrina Noß erläutert das Bild.

Der Maler und Graphiker André Masson (1896-1987) zählt als Erfinder der Technik der écriture automatique (automatischen Handschrift), die Irrationalem und Unbewusstem erstmals  Zugang in die Kunst gewährte und damit einer völlig neuen Art der Gestaltung den Weg ebnete. Auf dieser Technik, die besonders von den Surrealisten angewendet wurde, fußen außerdem die Stilrichtungen des lyrischen Informel in Europa, sowie der abstrakte Expressionismus in den USA, weshalb Masson als ein Wegbereiter dieser Strömungen bezeichnet werden kann. In dem Gemälde aus der Sammlung des mpk, „Couple dans un jardin" (Ein Paar im Garten), kombiniert er leuchtende Farben in verschiedenen Kontrasten mit einem einzigartigen Pinselduktus. Darüber hinaus findet sich in dem Werk auch das ungewöhnliche Material Sand, das er zuvor bereits für eine Reihe von Bildern im Stil der écriture automatique verwendete. Seine Bildwelten sind geprägt von einer besonderen Dynamik, die uns bei diesem Gemälde durch das Zusammenspiel der Gegensätze von Linien und Flächen, sowie durch den Kontrast der im Bild verwendeten Komplementärfarben ins Auge fällt. Das Bildmotiv spielt dabei mit Assoziationen und dem Betrachter scheinbar bekannten, jedoch nicht wirklich greifbaren Formen, die ganz im Sinne des Surrealismus aus dem Unterbewussten zu schöpfen scheinen.

Im Anschluss an die Bildbetrachtung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit den „Freunden" des mpk ins Gespräch zu kommen. Der „Freundeskreis" freut sich auch über neue Mitglieder, die ihre Ideen einbringen.

 

Alexej von Jawlensky, Sonnenblumen, 1916, Öl auf Leinenpappe, 36 x 27 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern, © mpk
Alexej von Jawlensky, Sonnenblumen, 1916, Öl auf Leinenpappe, 36 x 27 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern, © mpk

Samstag, 03.06.2017, 15 Uhr

Alexej von Jawlensky, Sonnenblume, 1916
und Treffen mit Freunden
Maria Goroshanin

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am Samstag, dem 03. Juni 2017, um 15 Uhr, steht das kleinformatige Gemälde „Sonnenblume" des Malers Alexej von Jawlensky im Mittelpunkt der Betrachtung. Frau Maria Goroshanin erläutert das Bild.

Alexej von Jawlensky (1864-1941) begann sein Studium an der St. Petersburger Akademie, bevor er 1896 nach München zog. Dort war er 1909 an der Gründung der „Neuen Künstlervereinigung" beteiligt. Er stand den Mitgliedern des „Blauen Reiters" nahe und pflegte eine enge Freundschaft mit Wassily Kandinsky. Jawlensky lebte seit 1914 in der Schweiz und übersiedelte 1921 nach Wiesbaden. Zunächst entstanden unter dem Einfluss des Fauvismus, besonders von Matisse, Porträts, Landschaften und Stillleben in kräftigen Farben. Aus dieser Zeit stammt auch das Bild „Sonnenblume", das sich in der Gemäldesammlung des mpk befindet. Jawlensky hat es 1916 gemalt. Ein leuchtendes Gelb kontrastiert der Maler in diesem Beispiel mit lasierend aufgetragenem Rot, Grün und Blau. Schwarze Pinselstriche am unteren Rand akzentuieren die dynamisch spontan erscheinende Komposition.

Im Anschluss an die Bildbetrachtung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit den „Freunden" des mpk ins Gespräch zukommen. Der „Freundeskreis" freut sich auch über neue Mitglieder, die ihre Ideen einbringen.

 

Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau, 1908, Öl auf Karton, mpk, Gemäldesammlung, Foto und  mpk
Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau, 1908, Öl auf Karton, mpk, Gemäldesammlung, Foto und mpk

Samstag, 06. 05. 2017, 15 Uhr

Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau, 1908
und Treffen mit Freunden

Maria Goroshanin

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am Samstag, dem 06. Mai 2017, um 15 Uhr, steht das Gemälde „Peterskapelle in Murnau" von Wassily Kandinsky im Mittelpunkt der Betrachtung. Frau Maria Goroshanin erläutert das Landschaftsbild.

Wassily Kandinsky (1866 – 1944), einer der bedeutendsten Vertreter des Expressionismus und Wegbereiter der abstrakten Malerei, entdeckte 1908 mit seiner Lebensgefährtin Gabriele Münter den oberbayerischen Ort Murnau am Staffelsee. Zusammen mit ihren Malerfreunden Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin verbrachten sie dort die Sommermonate. Die während dieser Zeit entstandenen Landschaftsbilder sind von entscheidender Bedeutung für Kandinskys weitere künstlerische Entwicklung. Unter diesen befand sich auch das als Dauerleihgabe in der Ständigen Sammlung des mpk präsentierte Gemälde „Peterskapelle in Murnau". Das schmucke Kleinformat (33 x 45 cm) zeichnet sich durch kräftige Farben und einfache Formen aus. Berge, Wege und Gebäude setzen sich durch schwarze Konturen voneinander ab. Die einzelnen Motive sind zwar als solche deutlich zu erkennen, zugleich aber trit tein abstrakter Eindruck in den Vordergrund.

 

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