Bild des Monats

Schöne Tradition: Jeden ersten Samstag im Monat kostenfrei:

Kunstwerk des Monats & freier Eintritt für den ganzen Tag!

Der Besuch unseres Hauses ist niemals umsonst, bleibt aber jeden ersten Samstag im Monat kostenfrei! Immer um 15 Uhr beginnt die Beschäftigung mit dem Kunstwerk des Monats. Nach einer kurzweiligen, 30-minütigen Führung gibt es beim „Treffen mit Freunden" Kaffee und Kuchen oder auch Cocktails, je nach Saison und Führungsthema. Lassen Sie sich mitreißen von der beeindruckenden Sammlung des mpk sowie einer schönen Aussicht auf die Stadt – reichlich Gesprächsstoff fürVereinsmitglieder und solche, die es vielleicht noch werden möchten.

Natur pur heißt das Motto der kommenden Begegnungen. Frühlingsgefühle. Genießen Sie die Sonnenstrahlen beim Flanieren. Das Bayerische Alpenvorland lädt Sie zu einem Spaziergang in der Natur mit einer Pause an der Peterskapelle in Murnau (06.05.17) ein. Wassily Kandinsky malte dieses idyllische Motiv in kräftigen Farben. Die Sonnenblumen (03.06.17) von Alexej von Jawlensky künden die warme Jahreszeit an. Im Juli und August ist Sommerpause. Danach führt Sie André Masson mit seinem abstrakten Gemälde Couple dans un jardin (02.09.17) in einen phantasievollen Garten.


Samstag, 03.06.2017, 15 Uhr

Alexej von Jawlensky, Sonnenblumen, 1916, Öl auf Leinenpappe, 36 x 27 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern, © mpk
Alexej von Jawlensky, Sonnenblumen, 1916, Öl auf Leinenpappe, 36 x 27 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern, © mpk

Alexej von Jawlensky, Sonnenblume, 1916
und Treffen mit Freunden
Maria Goroshanin

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am Samstag, dem 03. Juni 2017, um 15 Uhr, steht das kleinformatige Gemälde „Sonnenblume" des Malers Alexej von Jawlensky im Mittelpunkt der Betrachtung. Frau Maria Goroshanin erläutert das Bild.

Alexej von Jawlensky (1864-1941) begann sein Studium an der St. Petersburger Akademie, bevor er 1896 nach München zog. Dort war er 1909 an der Gründung der „Neuen Künstlervereinigung" beteiligt. Er stand den Mitgliedern des „Blauen Reiters" nahe und pflegte eine enge Freundschaft mit Wassily Kandinsky. Jawlensky lebte seit 1914 in der Schweiz und übersiedelte 1921 nach Wiesbaden. Zunächst entstanden unter dem Einfluss des Fauvismus, besonders von Matisse, Porträts, Landschaften und Stillleben in kräftigen Farben. Aus dieser Zeit stammt auch das Bild „Sonnenblume", das sich in der Gemäldesammlung des mpk befindet. Jawlensky hat es 1916 gemalt. Ein leuchtendes Gelb kontrastiert der Maler in diesem Beispiel mit lasierend aufgetragenem Rot, Grün und Blau. Schwarze Pinselstriche am unteren Rand akzentuieren die dynamisch spontan erscheinende Komposition.

Im Anschluss an die Bildbetrachtung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit den „Freunden" des mpk ins Gespräch zukommen. Der „Freundeskreis" freut sich auch über neue Mitglieder, die ihre Ideen einbringen.

 

Vergangene Ausgaben

Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau, 1908, Öl auf Karton, mpk, Gemäldesammlung, Foto und  mpk
Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau, 1908, Öl auf Karton, mpk, Gemäldesammlung, Foto und mpk

Samstag, 06. 05. 2017, 15 Uhr

Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau, 1908
und Treffen mit Freunden

Maria Goroshanin

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am Samstag, dem 06. Mai 2017, um 15 Uhr, steht das Gemälde „Peterskapelle in Murnau" von Wassily Kandinsky im Mittelpunkt der Betrachtung. Frau Maria Goroshanin erläutert das Landschaftsbild.

Wassily Kandinsky (1866 – 1944), einer der bedeutendsten Vertreter des Expressionismus und Wegbereiter der abstrakten Malerei, entdeckte 1908 mit seiner Lebensgefährtin Gabriele Münter den oberbayerischen Ort Murnau am Staffelsee. Zusammen mit ihren Malerfreunden Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin verbrachten sie dort die Sommermonate. Die während dieser Zeit entstandenen Landschaftsbilder sind von entscheidender Bedeutung für Kandinskys weitere künstlerische Entwicklung. Unter diesen befand sich auch das als Dauerleihgabe in der Ständigen Sammlung des mpk präsentierte Gemälde „Peterskapelle in Murnau". Das schmucke Kleinformat (33 x 45 cm) zeichnet sich durch kräftige Farben und einfache Formen aus. Berge, Wege und Gebäude setzen sich durch schwarze Konturen voneinander ab. Die einzelnen Motive sind zwar als solche deutlich zu erkennen, zugleich aber trit tein abstrakter Eindruck in den Vordergrund.

 

Tina Blau-Lang, Apriltag im Prater, 1889, Öl auf Leinwand, 75,5 x 95 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk
Tina Blau-Lang, Apriltag im Prater, 1889, Öl auf Leinwand, 75,5 x 95 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk

Samstag, 01.04.2017, 15 Uhr

Tina Blau-Lang, Apriltag im Prater, 1889
und Treffen mit Freunden, Maria Goroshanin

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am Samstag, dem 01. April 2017, um 15 Uhr, erläutert die Kunsthistorikerin Maria Goroshanin, passend zur Jahreszeit, eine 1889 von Tina Blau-Lang gemalte Naturbetrachtung.

Die Wienerin Tina Blau-Lang (1845-1916) gehört als bedeutende Repräsentantin der Freilichtmalerei zu denjenigen österreichischen Malern des späten 19. Jahrhunderts, die bereits zu Lebzeiten Anerkennung fanden. Von 1869 bis 1873 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in München und unterhielt von 1874 an ein Atelier im Wiener Prater. Nach ihrer Heirat 1883 mit dem Maler Heinrich Lang übersiedelte das Paar nach München. Blau-Lang lehrte seit 1898 an der von ihr mitbegründeten „Kunstschule für Frauen und Mädchen" in Wien. Bis 1915, ein Jahr vor ihrem Tod, leitete sie die Klasse für Stillleben- und Landschaftsmalerei. Sie wurde zahlreichen jüngeren Malerinnen zum Vorbild. Fasziniert von natürlichem Licht ,malte die Künstlerin in der Natur und hielt spezifische Stimmungen farblich und kompositorisch auf sensible Weise fest. Das Gemälde im mpk ist dafür ein hervorragendes Beispiel.

 

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