Bild des Monats

Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau,1908, Foto und © mpk
Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau,1908, Foto und © mpk

Schöne Tradition: Jeden ersten Samstag im Monat kostenfrei:

Kunstwerk des Monats & freier Eintritt für den ganzen Tag!

Der Besuch unseres Hauses ist niemals umsonst, bleibt aber jeden ersten Samstag im Monat kostenfrei! Immer um 15 Uhr beginnt die Beschäftigung mit dem Kunstwerk des Monats. Nach einer kurzweiligen, 30-minütigen Führung gibt es beim „Treffen mit Freunden" Kaffee und Kuchen oder auch Cocktails, je nach Saison und Führungsthema. Lassen Sie sich mitreißen von der beeindruckenden Sammlung des mpk sowie einer schönen Aussicht auf die Stadt – reichlich Gesprächsstoff fürVereinsmitglieder und solche, die es vielleicht noch werden möchten.

Natur pur heißt das Motto der kommenden Begegnungen. Frühlingsgefühle. Genießen Sie die Sonnenstrahlen beim Flanieren. Das Bayerische Alpenvorland lädt Sie zu einem Spaziergang in der Natur mit einer Pause an der Peterskapelle in Murnau (06.05.17) ein. Wassily Kandinsky malte dieses idyllische Motiv in kräftigen Farben. Die Sonnenblumen (03.06.17) von Alexej von Jawlensky künden die warme Jahreszeit an. Im Juli und August ist Sommerpause. Danach führt Sie André Masson mit seinem abstrakten Gemälde Couple dans un jardin (02.09.17) in einen phantasievollen Garten.

Wassily Kandinsky, Peterskapelle in Murnau,1908, Foto und © mpk

Vergangene Ausgaben

Tina Blau-Lang, Apriltag im Prater, 1889, Öl auf Leinwand, 75,5 x 95 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk
Tina Blau-Lang, Apriltag im Prater, 1889, Öl auf Leinwand, 75,5 x 95 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk

Bild des Monats im April:
Samstag, 01.04.2017, 15 Uhr

Tina Blau-Lang, Apriltag im Prater, 1889
und Treffen mit Freunden, Maria Goroshanin

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am Samstag, dem 01. April 2017, um 15 Uhr, erläutert die Kunsthistorikerin Maria Goroshanin, passend zur Jahreszeit, eine 1889 von Tina Blau-Lang gemalte Naturbetrachtung.

Die Wienerin Tina Blau-Lang (1845-1916) gehört als bedeutende Repräsentantin der Freilichtmalerei zu denjenigen österreichischen Malern des späten 19. Jahrhunderts, die bereits zu Lebzeiten Anerkennung fanden. Von 1869 bis 1873 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in München und unterhielt von 1874 an ein Atelier im Wiener Prater. Nach ihrer Heirat 1883 mit dem Maler Heinrich Lang übersiedelte das Paar nach München. Blau-Lang lehrte seit 1898 an der von ihr mitbegründeten „Kunstschule für Frauen und Mädchen" in Wien. Bis 1915, ein Jahr vor ihrem Tod, leitete sie die Klasse für Stillleben- und Landschaftsmalerei. Sie wurde zahlreichen jüngeren Malerinnen zum Vorbild. Fasziniert von natürlichem Licht ,malte die Künstlerin in der Natur und hielt spezifische Stimmungen farblich und kompositorisch auf sensible Weise fest. Das Gemälde im mpk ist dafür ein hervorragendes Beispiel.

Im Anschluss an die Bildbetrachtung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit den „Freunden" des mpk ins Gespräch zu kommen. Der „Freundeskreis" freut sich auch über neue Mitglieder, die ihre Ideen einbringen.

Der Eintritt, sowie Kaffee und Kuchen sind frei.

August Fink, Landschaft, um 1885, Öl auf Holz, 16 x 32 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk
August Fink, Landschaft, um 1885, Öl auf Holz, 16 x 32 cm, mpk, Gemäldesammlung, Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern © mpk

Samstag, 04.03.2017, 15 Uhr

Das Bild des Monats (Eintritt frei)

August Fink, Landschaft um 1885

Treffen mit Freunden
Maria Goroshanin

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am Samstag, dem 04. März 2017, um 15 Uhr, steht die um 1885 gemalte „Landschaft" von August Fink im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Kunsthistorikerin Maria Goroshanin erläutert das Gemälde.

August Fink (1846-1916) war zunächst als Kaufmann tätig, bevor er sich der Landschaftsmalerei widmete. Nach seinem Studium bei Adolf Stademann und Eduard Schleich d. Ä. zeigte er sich von Adolf Heinrich Lier und Joseph Wenglein beeinflusst. Mit seinen sogenannten intimen Landschaften gehört er zu den Repräsentanten der Münchner Freilichtmalerei .Noch in der Biedermeierzeit verhaftet, weist Finks Malerei bereits Tendenzen zum Impressionismus auf. Das kleinformatige Gemälde des mpk zeigt eine stimmungsvolle ruhige Flusslandschaft bei Abenddämmerung. Die Absicht des Malers, natürliche Lichtverhältnisse und Farbwirkungen einzufangen, ist kennzeichnend.

Im Anschluss an die Bildbetrachtung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit den „Freunden" des mpk ins Gespräch zu kommen. Eventuell haben Sie dann auch Lust, dem „Freundeskreis" beizutreten und Ihre Ideen einzubringen.

Der Eintritt, sowie Kaffee und Kuchen sind frei.

Max Slevogt, Winterlandschaft bei Neukastel, 1927  Foto und (c) mpk
Max Slevogt, Winterlandschaft bei Neukastel, 1927 Foto und (c) mpk

Samstag, 04. 02. 2017, 15 Uhr (Eintritt frei)

Bild des Monats
Max Slevogt, Winterlandschaft bei Neukastel, 1927
und Treffen mit Freunden
Andrea Löschnig

Im Rahmen unserer Reihe „Bild des Monats" stellen wir jeden ersten Samstag eines Monats ein Kunstwerk aus dem Museumsbestand vor. Am Samstag, dem 04. Februar 2017, um 15 Uhr, steht das Gemälde „Winterlandschaft bei Neukastel" von Max Slevogt im Mittelpunkt der Betrachtung. Unsere Museumspädagogin erläutert das Landschaftsbild.

In vielen seiner Landschaftsbilder hat Max Slevogt der Pfalz ein malerisches Denkmal gesetzt. Die „Winterlandschaft bei Neukastel", die man in der Ständigen Sammlung des mpk betrachten kann, ist dafür ein bedeutendes Beispiel. 1868 in Landshut/Bayern geboren, kam Slevogt bereits als Kind gerne nach Landau, wo eine Tante seiner Mutter wohnte. 1898 heiratete er die Pfälzerin Antonie Finkler und kaufte 1914 oberhalb von Leinsweiler das Hofgut Neukastel. Dort verbrachte er stets die Sommerferien und fand in der pfälzischen Landschaft zahlreiche Motive für seine impressionistische Freilicht-Malerei. Die in winterliches Licht getauchte Schneelandschaft gehört dem Spätwerk Slevogts an.

Im Anschluss an die Bildbetrachtung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit den „Freunden" des mpk ins Gespräch zukommen. Eventuell haben Sie dann auch Lust, dem „Freundeskreis" beizutreten und Ihre Ideen einzubringen.

Der Eintritt, sowie Kaffee und Kuchen sind frei.

 

Adolf Heinrich Lier, Abend im Walde, 1881
Adolf Heinrich Lier, Abend im Walde, 1881

Sa., 07.01.2017, 15 Uhr: Adolf Heinrich Lier, Abend im Walde, 1881(Maria Goroshanin)

Dunkle Bäume heben sich vor einem lichtdurchfluteten, rötlich gefärbten Abendhimmel ab. Am Ufer eines Weihers befinden sich drei Rehe, die man erst beigenauem Hinsehen wahrnimmt. Die von Adolf Heinrich Lier 1881 eingefangene Naturstimmung gehört zu seinem Spätwerk. 1826 in Herrnhut geboren und 1882 inVahrn bei Brixen in Südtirol gestorben, zählt Lier zu den bedeutenden Vertretern der Münchner Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts, insbesondere der Pleinairmalerei (Freilichtmalerei). Er malte im Gegensatz zu der bis zum Anfang des Jahrhunderts üblichen Ateliermalerei im Freien, direkt vor dem Motiv. Mit seiner Malerschule, die er von 1869 bis 1873 leitete, übte erprägenden Einfluss aus.

Im Anschluss an die Bildbetrachtung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee undKuchen mit den "Freunden" des mpk ins Gespräch zu kommen. Eventuell haben Siedann auch Lust, dem "Freundeskreis" beizutreten und Ihre Ideen einzubringen.

Der Eintritt ist frei!
 

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