Auf den Punkt gebracht - 15 Minuten Kunst

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Abb.: Ancuni, 2017, Zirbelkiefer, Acryl, Besitz des Künstlers. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern, © Walter Moroder
Abb.: Ancuni, 2017, Zirbelkiefer, Acryl, Besitz des Künstlers. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern, © Walter Moroder

Mittwoch, 19.07.2017, 12.30 (Eintritt frei)

„Beseelt"
Werkbetrachtung in der Ausstellung Walter Moroder - nzaul d'auter
Jessica Neugebauer M.A.

Tradition und Innovation spiegeln sich in einem rätselhaft anmutigen Körperausdruck der Skulpturen von Walter Moroder. Sujet seines Werks ist der menschliche Körper. Mit diesem setzt sich auch die 15 Minuten Kunstpause auseinander. In der Kurzführung, unter dem Überbegriff „beseelt", werden zwei Skulpturen näher beleuchtet. „Ancuni" zeigt dabei nur einen Teil des menschlichen Körpers – nämlich den Kopf. Als zweites Werkbeispiel wird es um die Skulptur „Se teni" gehen, welche in der Ausstellung sowie als Außenplastik auf der Treppe des Museums zu finden ist.
Walter Moroder zeigt mit seinen skulpturalen Wesen nuancenreiche Facetten des menschlichen Körpers. Doch wo befinden sich diese Wesen? Sind sie anwesend oder abwesend? Viele der ausgestellten Werke scheinen in sich zu ruhen und innerlich von etwas erfüllt zu sein, das sich dem Betrachter letztendlich nicht erschließt. Beseelt und ganz bei sich stehen oder sitzen die meist weiblichen Figuren. Der Künstler hat dabei eine Formensprache entwickelt, die gemeinsam in 15 Minuten besprochen wird.

Abb.: Sun fonz, 2010, Linde, Acryl, Galerie Appel, Frankfurt am Main. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern, © Walter Moroder
Abb.: Sun fonz, 2010, Linde, Acryl, Galerie Appel, Frankfurt am Main. Foto: Gunther Balzer, Kaiserslautern, © Walter Moroder

Mittwoch, 05.07.2017, 12.30 (Eintritt frei)

„Erwartungsvoll"
Werkbetrachtung in der Ausstellung Walter Moroder - nzaul d'auter
Jessica Neugebauer M.A.

In nuancenreichen Facetten zeigt Walter Moroder die menschliche Figur, die im Mittelpunkt seines vielfältigen Schaffens steht. Dabei berührt seine Formensprache den Betrachter auf unterschiedliche Art und Weise. Seine meist weiblichen und aufrecht stehenden, lebensgroßen Holzskulpturen erfüllen den Raum durch ihre eigentümliche Präsenz. Scheinbar vertraut und doch fremd muten Moroders Wesen an.
Tradition und Innovation vereinen sich in den rätselhaft anmutigen Körpern der Skulpturen. Die Faszination, die von den Werken ausgeht, wirkt auf jeden Betrachter unterschiedlich und nie eindeutig. Die Figuren scheinen anwesend und abwesend zugleich zu sein. Erwarten sie etwas oder erwartet der Betrachter etwas von ihnen? Diese Frage wird in 15 Minuten Kunstpause besprochen.

Dr. Heinz Höfchen bei einer Führung in der ständigen Sammlung des mpk. Foto und © mpk
Dr. Heinz Höfchen bei einer Führung in der Ständigen Sammlung des mpk. Foto und © mpk

Mittwoch, 17.05.2017, 12.30 Uhr (Eintritt frei)

„Omelette surprise – Ein Überraschungsbild"
Werkbetrachtung in der ständigen Sammlung
Dr. Heinz Höfchen

Auf den Punkt gebracht wird in diesem Gespräch natürlich nicht die kulinarische Verwandlung eines gebackenen Soufflés in ein kaltes Eisdessert...serviert wird stattdessen ein Überraschungsbild, das man vielleicht noch nie oder lange nicht gesehen hat. Man darf gespannt sein, welches Meisterwerk besprochen wird. Garantiert ist jedenfalls viel Spaß mit Kunst zur Mittagszeit!

 

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