Frank Badur - Less is more

15. November 2017 - 21. Januar 2018

Abb.: Frank Badur, Ohne Titel, 2002, Aquatinta. Foto mpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Abb.: Frank Badur, Ohne Titel, 2002, Aquatinta. Foto mpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

15.11.2017 -  21.01.2018  Labor und Graphisches Kabinett

Frank Badur wurde am 9. April 1944 in Oranienburg bei Berlin geboren, er lebt in Berlin und Finnland. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er 1963-1969 durch ein Studium der Malerei an der Hochschule für bildende Künste, Berlin. Seit 1973 unterhält er ein ständiges Atelier in Finnland. Von 1985 bis 2009 war er Professor an der Hochschule der Künste (später Universität der Künste), Berlin und seit 1992 ist er Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Bildende Kunst. 2003 bekleidete er eine Gastprofessur an der China Academy of Art, Hangzhou.

Badurs Werk wurde in zahlreichen internationalen Institutionen wie dem Museum of Modern Art, NY, gezeigt und ist in vielen wichtigen Sammlungen wie der Neuen Nationalgalerie oder der Bibliothèque nationale de France in Paris präsent.

Die Ausstellung im mpk zeigt facettenreich Frank Badurs Stilfindung in der Konkretion: Klarheit der Komposition und der Proportionen, verbunden mit souveräner, eigenwilliger Farbgestaltung, führen zu essentieller Begegnung von Farben und ihrer gemeinsamen Wirkung. Trotz der Liebe zur Geometrie ist Badur alles andere als ein dogmatischer Vertreter der Konkreten Kunst. Seine Arbeit lebt von der sinnlichen Beschäftigung mit Farbe und Lineatur. Intensität, Rhythmus, Kraft und Klang der Farben und Formen fordern neben einer sachlich-klaren Annäherung auch die einfühlsame Empfindung.

 

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